Gutes Webdesign: 6 Must-haves, die einer Website nicht fehlen sollen
Der erste Eindruck ist für Webseiten von entscheidender Bedeutung. Heutzutage entscheidet sich der Nutzer innerhalb von Sekunden, ob er auf der Seite bleiben möchte. Dabei ist gutes Webdesign ein essentieller Entscheidungsfaktor. In diesem Zusammenhang kommen Begriffe wie Zielgruppenorientierung, Responsive Design und Keywords in den Sinn. Gute Webseiten überzeugen durch eine schlichte, nicht überladene Struktur. Wir zeigen Ihnen die sechs wichtigsten Must-haves, mit denen Sie die Inhaltsarchitektur Ihrer Website optimieren können.
1. Aussagekräftige Headlines mit Keywords
Überschriften dienen nicht nur der Gliederung von Texten, sondern sollen auch essentielle Informationen für Leser, die nur oberflächlich lesen, bereitstellen. Eine gute Überschrift motiviert Nutzer eher dazu, den gesamten Beitrag zu lesen. Die optimale Länge einer Headline beträgt sechs Wörter. Bestimmte Elemente können das Interesse zusätzlich wecken.
- eine Zahl – zum Beispiel: 6 Must-haves …
- eine Frage – zum Beispiel: Was sind …
- „How to …“ – zum Beispiel: Wie kann ich …
Generell sollten Sie darauf achten, bereits in der Überschrift wichtige Keywords zu Ihrem Inhalt einzubauen. Das dient einerseits als informativer Appetizer für die Nutzer und andererseits dazu, dass Suchmaschinen Ihre Webseite besser finden können.
2. Bildsprache – emotional und unterstützend
Grafiken und Bilder unterbrechen den Textfluss nicht, sondern veranschaulichen Leistungen und erleichtern die Informationsaufnahme. Sie sollten daher sparsam und gezielt eingesetzt werden, um nicht zu stark vom Inhalt abzulenken. Alternativ können Bilder auch als Aufmacher verwendet werden, um die Aufmerksamkeit der Nutzer zu erregen. Als „Eye Catcher“ eignen sich besonders gut intensive Farben, animierte Elemente und komplexe Bildformen.
3. Übersichtlicher Textaufbau für gute Lesbarkeit
Der Text einer Website übermittelt Inhalte und sollte daher so einfach und lesbar wie möglich sein. Insbesondere bei langen Texten bleibt die Schriftart serifenlos und einheitlich, um die Nutzer nicht zu verwirren. Ein deutlicher Kontrast zwischen Text und Hintergrund (zum Beispiel schwarz auf weiß) verbessert die Lesbarkeit. Die Hintergründe sollten nicht durch aufwändige Muster oder intensive Farben vom Text ablenken.
4. Intuitive Benutzerführung
Internetnutzer haben es eilig und möchten sich schnell orientieren. Aus diesem Grund ist eine klare Struktur von Vorteil. Elemente wie das Firmenlogo und die Navigation sollten sich im oberen Bereich der Webseite befinden, sodass auch unerfahrene Besucher sie sofort einsehen können. Der verschachtelte Aufbau der Unterseiten erschwert die Suche nach Informationen zusätzlich. Alles Interessante sollte innerhalb weniger Klicks zu finden sein.
5. Chance zur schnellen Kontaktaufnahme
Am häufigsten wird auf Webseiten nach einer Möglichkeit zur Kontaktaufnahme gesucht. Öffnungszeiten, Telefonnummern, Anfahrtswege und E-Mail-Adressen sollten daher schnell zu finden sein. Ideal ist es, wenn sich bereits auf der Startseite ein Deeplink zu einem Kontaktformular befindet oder ein persönlicher Ansprechpartner mit Kontaktdaten angeboten wird.
Laut Statistiken besaßen im April 2016 rund 49 Millionen Menschen in Deutschland ein Smartphone, mit steigender Tendenz. Da sich die Internetnutzung immer mehr auf mobile Geräte verlagert, sollte die Darstellung der Website auch für kleinere Bildschirme optimiert sein. Ein „Responsive Design“ ermöglicht eine geräteunabhängige Benutzerfreundlichkeit. Ebenso wichtig ist es, dass die Buttons auf Webseiten heutzutage auch für Touchscreens konzipiert sind.
6. Corporate Identity
Wie kann eine Website mit klar definierter Struktur und konventioneller Navigation noch aus der Masse herausstechen? Die Antwort lautet: durch den gezielten Einsatz der Corporate Identity. Farben, Schriftart, Logo und Grafiken sorgen in ihrem konstanten Zusammenspiel dafür, dass Ihre Website individuell wahrgenommen und wiedererkannt wird. Auf diese Weise entsteht eine klare Abgrenzung zur Konkurrenz, wodurch sich die Kundenbindung zum Nutzer verstärkt.
Das waren die wichtigsten Tipps für ein gelungenes Webdesign. Im nächsten Schritt gestalten Sie Ihre Website. Ob eine Website minimalistisch oder ausladend gestaltet wird, welche Schriftgröße gewählt wird und wie wichtig die sichtbare Navigation ist, wird durch die Zielgruppe bestimmt. Denn gutes Webdesign ist immer auch zielgruppenorientiert. Welche Menschen besuchen Ihre Website? Werden die Erwartungen der Nutzer erfüllt? Wenn Sie sich diese Fragen stellen, werden Sie ein gutes Design erkennen und erfolgreich umsetzen können.
